Ganzkörper-HYPERTHERMIE

"Fiebertherapie"

Anwendungsgebiete  Ganzkörper-HYPERTHERMIE

Gesundheitsvorsorge

Aktivierung wichtiger Selbstheilungsmechanismen und des Immunsystems

Chronische Erschöpfung:

  • Fibromyalgie
  • Depression
  • Post-Covid-Syndrom
  • Long-Covid-Sndrom
  • Ebstein-Barr (chronische Beschwerden)

Schmerzen des Bewegungsapparates:

Chronische Muskelverspannungen, Rückenbeschwerden, Bandscheibenbeschwerden, Morbus Bechterew, Sportverletzungen

Chronische Entzündungen:

  • Psoriasis, Psoriasisarthritis
  • Neurodermitis
  • Chronische unspezifische Beschwerden mit Verdacht einer Infektion (z.B. Borreliose)

Onkologie:

  • Stimulierung der körpereigenen Anti-Tumor-Immunüberwachung
  • Aufrechterhaltung von Heilungserfolgen nach kurativer Therapie (Prophylaxe)
  • Unterstützung von laufenden Therapien
  • Wirkungsverstärkung von Chemotherapie, Strahlentherapie, Misteltherapie
  • Therapie des Fatigue-Syndroms (Chronische Müdigkeit)
  • Verbesserung Lebensqualität

Mittels künstlich zugeführter wassergefilterter Infrarot-Wärmestrahlung (wIRA) wird eine Erhöhung der Kernkörpertemperatur erzielt.

Es entsteht ein fieberähnlicher Zustand.

Fieber gehört zu den elementaren Kräften und Möglichkeiten der Selbstheilung.

Es gibt 3 Abstufungen der Therapie-Intensität:

Heutzutage haben viele Menschen das Fiebern „verlernt“. Das künstlich erzeugte Fieber erinnert und aktiviert den Organismus wieder an wichtige immunologische Fähigkeiten. Damit werden unverzichtbare Selbstheilungsprozesse und Stoffwechselprozesse aktiviert.

Es kann und soll zu einem "Reset" der Regulation des Immunsystem beitragen und dadurch chronische pathologische Dysfunktionen einer zu geringen oder zu hohen Immunaktivität überwinden.

Wirkung Ganzkörper-Hyperthermie

  • Beschleunigung von Stoffwechselprozessen (z.B. Entgiftung)
  • Erhöhung der Durchlässigkeit von Zellmembranen (für Wasser und Nährstoffe, Sauerstoff, Abbauprodukte)
  • Verbesserte Gewebeversorgung
  • Unterstützung regenerativer und reparativer Prozesse
  • Entspannung von Muskulatur, auch sehr tief gelegener (Schmerzreduktion)
  • Aktivierung "schlafender" Entzündungsprozesse um sie in Abheilungsprozesse überzuführen (Anti-entzündliche Wirkung)
  • Aktivierung vielfältiger immunologischer Prozesse (z.B. Verbesserung der Tumorabwehrmechanismen)
  • Hemmung der Vermehrung von unerwünschten Mikroorganismen
  • Verbesserung von Life-Quality Parametern wie  Reduzierung von     Erschöpfungsgefühlen und Wiedererlangung von Kraft und Energie

ABLAUF  Ganzkörper-HYPERTHERMIE

Während die milde Hyperthermie fast ausschließlich für degenerative Prozesse des Bewegungsapparates eingesetzt wird, kommt für alle anderen Indikationen die moderate Hyperthermie zum Einsatz.

Sie unterscheiden sich in der unterschiedlichen Temperaturerhöhung, Art und Dauer der Anwendung.

Milde Hyperthermie: Zeitbedarf: ca. 1,5 Std.

Moderate Hyperthermie: Zeitbedarf: ca. 3-4 Stunden

Intervalle: Die Behandlungen sind empfohlen alle 2-4 Wochen

Sie sich ins Wärmebett, wobei der Organismus langsam mittels wassergefilterter Infrarotstrahler auf die angestrebte Zieltemperatur erwärmt wird (Erwärmungsphase). In der darauffolgenden Wärmestauphase kann der Organismus selbständig weiter Fieber erzeugen. Zum Ende folgt die Abwärm- oder Abkühlungsphase, bei der der Organismus wieder seine reguläre Körpertemperatur erreicht.

Während der gesamten Therapie werden Ihre Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck, Temperatur, Sauerstoffsättigung überwacht.

In der Regel ist es sinnvoll parallel zusätzlich eine Infusionstherapie vorzunehmen.

Anzahl notwendiger Behandlungen bis zum Therapieerfolg:

Die Anzahl der Behandlungen ist sehr unterschiedlich und abhängig von der Diagnose und den Beschwerden.

Etwa 2 Sitzungen führen oft schon zum Erfolg bei Depression oder Long-Covid-Syndrom, bei Krebserkrankungen hingegen braucht es häufig wesentlich mehr. Beziehungsweise wird hier die Hyperthermie auch dauerhaft als Erhaltungstherapie von bereits erfolgtem Heilungsgeschehen eingesetzt.

Wie viele Sitzungen zum gewünschten Ziel notwendig sind, ist letztendlich vom Ansprechen des Immunsystems, von der Erkrankung und Begleiterkrankungen und von der individuellen Zufriedenheit des Patienten abhängig.